Die für den Betrieb des Mineral-Bads Berg genutzten Quellen werden kontinuierlich untersucht. Dabei überwacht das Amt für Umweltschutz die Schüttungsmengen mit automatischen, elektronischen Messeinrichtungen. Die Schüttung erreicht momentan die Werte der Wintermonate 2003 und befindet sich damit auf äußerst hohem Niveau.
Auch die hydrochemischen Zustände der Quellen, die Zusammensetzungen der verschiedenen Mineralwässer, werden in engen Intervallen gemessen. Hier sind aktuell, wie auch in der Vergangenheit, keine signifikanten Veränderungen, die über die natürlichen Schwankungen hinausgehen, feststellbar.
Die freie Kohlensäure, die für Stuttgarts Mineralwässer prägend ist, wird alle vier Wochen direkt am Quellaustritt gemessen. Auch dieser CO2-Gehalt bewegt sich unverändert in dessen natürlicher Schwankungsbreite.
CO2 ist ein sich leicht verflüchtigendes Gas. Dies geschieht umso schneller, je höher die Außentemperatur ist. An sehr warmen Tagen verflüchtigt sich das freie Kohlendioxid im Außenbecken des Mineral-Bads Berg relativ schnell. Geruch und Geschmack verändern sich und führen zu einer anderen Wahrnehmung des Beckenwassers.
Ein Faltblatt über die genaue Zusammensetzung der im Mineral-Bad Berg genutzten staatlich anerkannten Heilquellen kann unter www.stuttgart.de/baeder/kontakt heruntergeladen oder bestellt werden, auch telefonisch unter 0711 / 216-4660. Weitere allgemeine Informationen zu den Quellen in Stuttgart sind unter www.stuttgart.de/baeder/mineralquellen zu finden.


