Bei der Zählweise sind nur Erstimplantate erfasst. Eingriffe zum Wechsel von abgenutzten Prothesen sind nicht berücksichtigt. Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe liegt damit in Baden-Württemberg an der Spitze. Bereits seit mehr als 10 Jahren liegt die Fachklinik mit ihren Leistungszahlen auch bundesweit ganz vorne.
Für den einzelnen Patienten viel entscheidender ist das gute Operationsergebnis. Auch hier belegt die Stuttgarter Traditionsklinik einen Spitzenplatz. Dies zeigen die Ergebnisse der externen vergleichenden Qualitätssicherung. Komplikationen kommen deutlich seltener vor als im Bundesdurchschnitt. Diese Dokumentation wird vom unabhängigen Institut für Qualitätssicherung (BQS Institut für Qualität und Sicherheit) erhoben. Die Teilnahme ist für alle Kliniken verpflichtend.
Trotz der großen Zahl an Hüft-Operationen liegt Chefarzt Prof. Dr. Peter Aldinger von der Orthopädischen Klinik Paulinenhilfe die individuelle Versorgung der Patienten am Herzen. Bei jedem Gelenk wird deshalb genau ausgelotet, welche Technik geeignet ist. Dabei stehen je nach Bedarf minimalinvasive OP-Techniken, eine Vielzahl von Hüftimplantaten bis zum individuell angefertigten Gelenkersatz zur Verfügung. Bewährte, sichere Techniken, Schmerzfreiheit und eine lange Haltbarkeit der Kunstgelenke sind dabei die wichtigsten Ziele.
Die Orthopädische Klinik Paulinenhilfe – gegründet 1845 – ist die älteste noch tätige orthopädische Klinik weltweit. Die Klinik mit 150 Planbetten arbeitet heute unter dem Dach des Diakonie-Klinikums Stuttgart. Die Paulinenhilfe deckt das gesamte orthopädische Leistungsspektrum ab. Ihre Bereiche und Sektionen haben sich auf die Behandlungsschwerpunkte Allgemeine Orthopädie und Endoprothetik, Fuß und Sprunggelenk, Sportorthopädie und Schulterchirurgie, Rheumaorthopädie sowie Wirbelsäule und Unfallchirurgie spezialisiert. Die Endoprothetik mit der Gelenkersatzchirurgie ist traditionell einer der wichtigsten Teilbereiche der Klinik. Jährlich werden über 1.700 künstliche Hüft- und Kniegelenke eingesetzt.